Die Artischocke ist eine distelartige, kräftige Kulturpflanze. Hauptsaison ist von Juni bis Oktober, aber mittlerweile fast ganzjährig erhältlich. Geschmacklich erinnern siean Sellerie und Haselnuss – feinherb bis zartbitter.

Artischoke

Inhaltsstoffe

Bitterstoffe, wie Cynarin, Kaffeoylchinasäurederivate, sowie 0,5 % Flavonoide

Wirkung

  • Vorbeugend als Leberschutzmittel, regt Leber und Galle an
  • Blähungen
  • Reizdarmsyndrom
  • Regulierung der Fettverdauung
  • Unterstützend bei hohen Blutfett- und Cholesterinwerte

Anwendung

Tee: Einen Esslöffel Artischockenblätter mit 250 ml gekochtem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen, dann absieben. Jeweils vor dem Essen eine Tasse trinken.

Länger als 6 Wochen eingenommen, kann es den LDL-Spiegel um 20% senken! Gutes Mittel: Hepar SL forte

Die Artischocke unterstützt die entgiftende Arbeit der Leber und unterstützt die Bildung neuer Leberzellen. Sie fördert die Verdauung, indem sie die Produktion von Gallenflüssigkeit in der Leber steigert und regt die Gallenblase an, größere Mengen davon in den Darm abzugeben. Dort umhüllen die Salze der Gallenflüssigkeit winzige Fetttropfen im Nahrungsbrei und erleichtern den Enzymen der Bauchspeicheldrüse, diese aufzuspalten. Das lindert Blähungen und Völlegefühl.

Hinweis

Weil die Anregung der Gallentätigkeit bei einem Verschluss von Gallenblase und Gallenwegen zu schmerzhaften Koliken oder gar einem Durchbruch der Gallenblase kann, gelten diese Zustände als Kontraindikation für die Anwendung der Artischocke. Die Artischocken können als Gemüse verzehrt, als Frischsaft eingenommen oder als Tee getrunken werden.

Nährwerte pro 100 g

kcal: 22; kJ: 293; Eiweiß: 2,4 g; Fett: 0,1 g; Kohlenhydrate: 2,6g
Ballaststoffe: 10,8 g; Mineralstoffe: 1,3 g

Vitamine
A: 17 µg; E: 190 µg; B1: 140 µg; B2: 12 µg; B6: – µg; B12: – µg;
C: 7,6 mg; Niacin: 0,9 mg

Mineralstoffe
Natrium: 47 mg; Kalium: 353 mg; Magnesium 26 mg; Calcium: 53 mg; Eisen: 1500 µg; Phosphor: 130 mg